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In Deutschland gelten 2,88 Millionen Kinder unter 18 Jahren und 1,55 Millionen Junger Erwachsener als armutsgefährdet. Allein 1,9 Millionen Kinder sind von SGBII-Leistungen abhängig und laut Studien bleiben fast 80% dieser Kinder auch als Erwachsene abhängig von staatlichen Transferleistungen.
Besonders betroffen sind Familien von Alleinerziehenden und/oder Mehrkindfamilien.
Armut begrenzt, beschämt und bestimmt das Leben von Heranwachsenden:
- Sie haben seltener einen Rückzugsort oder ruhigen Ort zum Lernen (13% haben keinen Ort, bei anderen Familien sind es nur 0,7%).
- Sie sind eingeschränkter in der digitalen Teilhabe (24% der Familien im SGB II haben keinen PC mit Internet). In der Pandemie mit Homeschooling wurde diese Bildungsschere schmerzhaft sichtbar
- Sie sind weniger mobil, weil fast 50% der Familien in SGB II über kein Fahrzeug verfügen
- Sie sind medizinisch schlechter versorgt, weil sie weniger für Zuzahlungen ausgeben können
- Sie haben seltener einen Rückzugsort oder ruhigen Ort zum Lernen (13% haben keinen Ort, bei anderen Familien sind es nur 0,7%)
- Sie sind eingeschränkter in der digitalen Teilhabe (24% der Familien im SGB II haben keinen PC mit Internet). In der Pandemie mit Homeschooling wurde diese Bildungsschere schmerzhaft sichtbar
- Sie sind weniger mobil, weil fast 50% der Familien in SGB II über kein Fahrzeug verfügen
- Sie sind medizinisch schlechter versorgt, weil sie weniger für Zuzahlungen ausgeben können
- Sie sind seltener Mitglied im Sportverein und lernen weniger Musik und Instrumente kennen, weil der finanzielle Beitrag und die fehlende Mobilität der Eltern es erschwert.
- 67,6% der Familien in SGB II fahren aus finanziellen Gründen nicht eine Woche in den Urlaub. Der wichtige Erholungsfaktor, aber auch das Kennenlernen und Erleben anderer Landschaften und Kulturen fehlen.
- Sie haben Schwierigkeiten bei Klassenfahrten mitzufahren und können kaum einen Schüleraustausch ermöglichen.
- Sie können seltener etwas mit Freunden unternehmen, das Geld kostet und erhalten seltener Taschengeld.
- Sie laden auch seltener Freunde nach Hause ein, oft aus Scham über die Wohnungssituation
- Sie werden nachweislich häufiger ausgegrenzt und bedroht
- Sie schlagen Einladungen zB zu Geburtstagen aus, weil sie sich keine Geschenke leisten können
- Sie müssen bei LehrerInnen oder TrainerInnen Anträge auf Förderung stellen, was sehr beschämend sein kann
- Ihnen fehlen wichtige Entfaltungsräume und haben weniger Chancen auf gute Ausbildungsplätze oder Studienplätze
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Aktive Standorte in Berlin, Düsseldorf, Erfurt, Gera, Hessisch Lichtenau, Kassel, Merseburg, Offenbach, Salzgitter, Sassnitz, Schwerin, Stadtallendorf
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Neue Kinder- und Familienzentren, u.a. in Döbeln (Sachsen)



































